Langsam wächst ab heute wieder das Licht
dehnt sich aus im Schatten der Nacht
langsam wächst das Licht
wo Dunkelheit noch wacht
und regiert ganz sacht
wie es unserer Natur entspricht
Verborgenes erwacht
wenn der Tag anbricht
Mit welcher Macht
dein Herz dann spricht
Lausche der Absicht
Nacht für Nacht
Harte Eisbrocken fallen vom Gletscher
lösen sich auf und etwas in mir
Meine Erwartungen
sie schmelzen
und legen Trauer frei.
Meine Ansprüche
sie schmelzen.
und legen Einsamkeit frei
Meine Ansichten
sie schmelzen
und legen Schlichtheit frei
Meine aggressive Sprache
sie schmilzt
und legt uralte Wunden frei
und was bleibt
ist mein Herz
im aufgetauten Zustand
im freigelegten Schmerz
noch fröstelnd
ohne Schutzwand
sucht greifend nach einer Hand
herzwärts
Hab-gier
Verwandeln
Im Monat
Des Schenkens
Dies unverpackt zu reichen
was reich machen möge
und dein Herz begehrt
Be-gier-de
Entsteht wenn
Begehren entbehrlich ist
So nimm die GIER aus allem
Und du bist frei
Was wird dann neu
in deiner Neu-gier,
wenn sie nicht mehr gierig ist?
Wie regierst du dich,
wenn keine Gier mehr ruft?
Und wem delegierst du dann
die Stimme des Herzens –
wenn sie frei sprechen darf?
Blätter, die letzten
sie fallen zu denen
am Boden
von Schnee bedeckt.
Lassen sich los
und bleiben
dennoch verbunden
mit dem Baum.
Ach könnt ich´s doch auch.
Mich hingeben im Vertrauen
und erkennen was der Schnee verdeckt.
Mich hinauf strecken
wie die Krone
und weiter wachsen
bis der Frühling
neue Blätter
in mir erweckt.
Nimm ihn auf
Den roten Faden
Wie er sich spinnt
In deinem Leben
Und dessen Lauf
Was will er Dir sagen
Wo schaust du drauf
Wem darfst du vergeben
Was noch wagen
Wie sich verweben
Spinnend verwoben
Mit allem, was ist
Machen gerade die Knoten
Dich zu dem wer du jetzt bist
Geist
mach mich leer
und ich entspanne
von dem was schwer
mich belastet
immerzu denken will
Körper
du schöner Tempel
den ich bewohne
sinnlich, lustvoll
und neu bethrone
mit einem Geist so still
Seele
nichts anderes ich bin
als diese Essenz
egal wie es um mich
oder in mir tobt
Ich bin.
Lausche dem Wind
schau in die Weite
spür in die Tiefe
und halte Dein Kind
rieche was Dir stinkt
schmecke ab & leite
Dein Leben
Kreise ziehen neue Kreise
in Farbe auf meiner Haut
zeichnen ganz leise
Körper wirken laut
Spiralende Brüste
so nährend
für Mutter & Kind
wo drehen sie sich hin?
immerwährend
im ureigenen Sinn
Haut an Rinde
liebkosend das
Baumstammmoos
umarme dich,
Weide,
und lausche
in deinem Schoß
wessen Kleider
ich noch lasse los
in diesem Herbste
oder neu finde
Durchdrungen vom Sein, löst sich alles Trennende
Mein Geist will eintauchen
Versinken
Ins leere Nichts
Erst wieder auftauchen
Bis da nichts mehr ist
Das Wesen verstehen
das vor dir steht
egal ob Mensch, Tier
oder ein Baum
Das Größere Sehen
das leuchtet in dir
um jetzt
in voller Größe zu stehen
die es braucht
für ein NEUES WIr
Auf Wasser gehen
Sanft tanzt mein Bär mit mir hier
Getragen vom Teich
Nebelschwaden
umhüllen meinen Leib,
tanzen über dem See,
im morgendlichen Getöse
der Gänse einverleibt –
ich spüre und seh:
die Mystik der Poesie
und sinke tiefer hinein.
Der Herbst küsst den Sommer,
und ich versteh:
es gibt kein Zurück mehr
in mein altes Leben –
nur Segen
Ein paar Eindrücke von der wunderschönen Landschaft am Montag Morgen zum Sonnenaufgang als ich diese Friedenspoesie empfing in meiner Ring-der-Kraft-Meditation empfing an der Bevertalsperre am FPI, wo ich an dem verlängerten Wochenende meine Ausbildung in Poesie- und Bibliotherapie begann. Sehr passend dieser Titel für mein Gefühl, dass es kein Zurück mehr gibt für mich aus meinem neuen Leben als Künstlerin und mit dieser Ausbildung einen neuen Lebensabschnitt in beruflicher Erfüllung begehe.
Buchstaben tanzen
formen Worte
durch des Geistes
Verbindung
drückt sich aus
mit Kraft
die sanft ist
und mächtig wirkt
wenn wir wissen
wie wir sie aushauchen
Diese Friedenspoesie empfing ich an dem Kirschbaum bei meiner Freundin Anke in ihrem Bremer Gärtchen :-)
Und es war wunderschön die Buchstaben um mich herum tanzen zu sehen...!
Spring rein
ins Leben
ergreife Deinen Faden
den roten
um zu verweben
das Wissen
aus dem Reich
der Toten
auferstanden
in das Leben
Entkleide Dich dem Alten
und spring hinein
ins NEUE SEIN
Tief verwurzelt
im Himmel verankert
angelehnt am Stamm
lässt mich aufrecht gehen
durchs Niederknien
in Demut
vor unser aller Leben
In mich gekehrt
Ins tiefste Innere
Durchdrungen
Verweile ich
Bis nichts mehr verkehrt
Erscheint
Und ich alte Muster
Überschreibe
Meine Liebe zum Wasser ist so bewegend und umarmend wie dies Urelement selbst.
Meine Liebe zu den Worten ist unbeschreiblich.
Meine Liebe zu mir selbst und anderen Frauen ist ein anhaltendes Abenteuer der Wandlung.
Trage Dich hier ein, wenn du eine Flaschenpost mit den Angeboten von Meer-Botschaften wünschst!