Meine Ängste fließen mit dem Fluss
Vertrauen braucht kein Muss
Anmut geht mit der Sonne auf
der Krieg in mir hört auf
Klar und rein
so bildlich wie noch nie
zeigt sich mein Weg
tanzend auf dem Regenbogen
segelnd mit dem Wind
zu den Häfen
meiner Kreativität
Tanzt in den Mai
Tanzt durch den Frühling
Tanzt über den Körper
in Euer Leben tiefer hinein
Tanzt Euer Lebendigsein.
Tanzt für den Frieden
mit Gänsehautschauer
Tanzt wie beim Lieben
aus der Freude und
Tanzt mit der Trauer.
Tanzt eure Wut
Tanzt Eure Sehnsucht
lasst sie verschmelzen zu Mut.
Tanzt bis Euch nichts mehr hält
Tanzt bis der letzte Vorhang fällt.
Schreib deinen Schrei
In die Nacht
an die Wand
in dein Buch
Und dann such
den Rand
deiner Schlacht
und SEI
Die du bist
mit dem was du lie(b)st
Schrei in die Nacht
Beende ganz sacht
und ehre dein Macht
mit dem was erwacht
Jetzt und hier
in Liebe
in Dir
Ich stehe auf
und gehe für das, was mein Herz
von mir verlangt,
im besten Sinne verlangt,
damit es nicht mehr bangt,
ungesehen zu sterben,
all der Wunden,
die nie heilten,
um die zu werden,
die ich wahrhaft bin
Danach steht mir der Sinn,
zu Ostern auferstehen,
um in meiner göttlichen Blüte
aufzugehen,
mit all den anderen Seelen,
die genau das jetzt wählen,
für eine bunte neue Welt,
wo jeder wie ein Tropfen fällt
ins große weite Meer
und Wellen schlägt
im Vertrauen, sich fallen zu lassen
Gefallen in Hingabe
statt gefallen wollen
Verlangen ist das neue Zauberwort
Seicht sein
Leicht sein
Weich sein
In meinem Reich SEIN
Die Natur erwacht
Die Vögel kehren zurück
und singen ihre Lieder
Der Specht klopft
Im Aufgang der Sonne
Enten fliegen schnatternd
Alles klingt so fröhlich
Was für ein Spektakel
begrüße ich den Tag
inmitten der Natur
Friedensboten am See
Alles Feste,
was einst gefroren,
das mich trug,
ist aufgetaut.
Schichten des Eises
lösen sich auf,
werden wieder eins
der Frühling kehrt zurück.
Es taut in mir,
was einst verschlossen,
zugefroren
im Trauma-Eis
meiner Zellen,
offenbart sich jetzt
in starken Wellen,
es fließt,
wo einst Starre
mich hielt
aufgetaut
Barfuß watend
durch Pfützen
darunter das Eis
das noch trägt
Hände greifen Zweige
und berühren
meine geliebte Weide
wo es sonst nicht geht
Ich tanze bis der Winter
aus mir taut
ich am Boden liege
im Schmelzwasser bade
und ich aufersteh
Morgenröte
überm See
liege ich bäuchlings
und küsse den Schnee
Birkenzauber
Das Elfchen besteht insgesamt aus einer Strophe, die aus fünf Zeilen gebildet wird. Insgesamt haben diese elf Wörter, (deswegen der Name) wobei die Abfolge der Wortanzahl bis zur vierten Zeile
aufsteigend ist.
1.Zeile = 1 Wort
2. Zeile = 2 Wörter usw.
In der letzten Zeile wire nur noch ein Wort genutzt. Teile dein Elfchen und sende es mir. Ich werde alle Eingänge hier veröffentlichen. Nähere Infos zu dieser Gedichtform, was ein Elfchen
ist und wie du es aufbaust, findest du hier!
Auf diesem See, wo wir eine Woche Urlaub machten, am Graninge-See in Mittelschweden, ist dieses Gedicht zu mir gekommen.-)!
Schnee-Wunder
Winterschlaf
Rückzug in kuscheliger
Bärenhöhle
nichts mehr versorgen
Vorrat reicht
bis der Schnee taut
und der Frühling einzieht
Tiefer Frieden
im Schnee verborgen.
Göttin Brigid
die auf Dich schaut
bist du stets
unter ihrem Mantel
in Liebe geborgen
Ich greife den Stab
die Schellen rasseln
mit jedem Schritt
schreite ich höher
reite weiter mit
und sinke tiefer
in das Geschick
meiner Seele
die mich führt
Meine Liebe zum Wasser ist so bewegend und umarmend wie dies Urelement selbst.
Meine Liebe zu den Worten ist unbeschreiblich.
Meine Liebe zu mir selbst und anderen Frauen ist ein anhaltendes Abenteuer der Wandlung.
Trage Dich hier ein, wenn du eine Flaschenpost mit den Angeboten von Meer-Botschaften wünschst!